Kategorie: Kuba

Eine Reise nach Kuba wird für Urlauber immer unvergessen bleiben.  Neben traumhaft schönen karibischen Sandstränden mit türkisblauem Wasser erwartet auch das typisch kubanische Flair.

Wer nicht in einem Hotel wohnen möchte, findet auf Meine-Urlaubswelt.com private Casa Particulares in Kuba und auf Kreuzfahrten-und-Weltreisen.de traumhaft schöne Kreuzfahrten rund um Kuba.

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Ausflug zu den Sendero Enigma de las Rocas bei Playa Girón

Kuba Todi
Kuba Todi

Bei unserem Aufenthalt in Playa Girón wollten wir nicht nur Schnorcheln und Tauchen sondern unbedingt noch einen Abstecher in die Natur machen. Also empfahl uns unser Casa Besitzer einen Guide, der mit kleinen Gruppen einen Ausflug zu einem Naturschwimmbecken unternimmt.

Wasserfall El Nicho in Kuba 0

Der El Nicho Nationalpark – Baden unter einem Wasserfall

Einmal unter einem Wasserfall baden – in nahezu jedem Touristenbüro auf Kuba wird ein Ausflug zum bezaubernden Wasserfall El Nicho angeboten. Dieser liegt im Nationalpark Topes de Collantes zwischen den Städten Cienfuegos und Trinidad.

Playa Rancho Luna 0

Playa Rancho Luna

Sonnenuntergang in Rancho Luna
Sonnenuntergang in Rancho Luna

Rancho Luna ist ein kleiner Ort südlich von Cienfuegos, mit einem sicher gut einen Kilometer langen,  Palmengesäumtem feinen Sandstrand und türkisblauem Wasser. Bei guter Sicht kann man im Hintergrund sogar die Berge der Escambray sehen.

Cueva del Indio 0

Mein Besuch der Cueva del Indio im Viñales Tal

Vegetation rund um die Cueva del Indio
Vegetation rund um die Cueva del Indio

Die Höhle Cueva del Indio ist eine 165 Millionen Jahre alte Karsthöhle, in der früher Indios gelebt haben. Nach der Wiederentdeckung der Höhle wurde sie für Touristen erschlossen und ist nun eines der bekanntesten Touristen-Highlights im Viñales Tal.

Krankenzimmer auf der Intensivstation in Cienfuegos, Kuba 0

Kuba und der Durchfall

Viele Kubareisende kennen es: Auch wenn man noch so gut darauf achtet was man isst, irgendwann erwischt einen der Durchfall doch.

Bei leichteren Beschwerden sind Kohletabletten hervorragend zur Linderung geeignet. Treten jedoch zusätzlich Schwindel, Kreislaufbeschwerden oder gar Fieber auf, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden! [...]

Reisedokumente für Kuba 0

Touristenkarte in Kuba verlängern – meine Erfahrungen

Wer länger als 30 Tage in Kuba bleiben möchte, muss seine Touristenkarte bei der Immigration verlängern.

Hätten wir uns vorher besser informiert, hätten wir uns einiges an Rennerei erspart. Vielleicht helfen euch ja ein paar meiner Erfahrungen, die Prozedur ohne graue Haare zu überstehen. [...]

Hanabanilla Stausee von Oben 0

Der Hanabanilla Stausee in der Escambray

Hanabanilla See in der Escambray
Hanabanilla See in der Escambray

Mitten in der Escambray liegt der Hanabanilla Stausee, ein ruhiges, touristenarmes aber dennoch landschaftlich wunderschönes Fleckchen Natur. Mit etwas Glück kann man in den Wäldern rund um den See Kubatrogone, die Nationalvögel Kubas, Kolibris oder gar Papageien bewundern.

Valle de Viñales in Pinar del Río in Kuba 0

Ausflug zum Viñales Tal

Bizarr emporragende Felsen aus roter Erde und einem saftig grünen Meer aus Palmen – ich hatte die wunderschöne Landschaft des Viñales Tal schon auf vielen Bildern gesehen und wusste: da möchte ich unbedingt hin!

Das Gebiet rund um das Viñales Tal entstand vor gut 170 Millionen Jahren. Im Laufe der Zeit wurden die weicheren Zwischenschichten aus dem harten Kalkgestein heraus gewaschen. So konnten verschiedene Höhlen und die für die Landschaft so typischen Kegelkarst und Mogoten entstehen. Das hat auch die UNESCO überzeigt und dem Nationalpark den Titel „Kulturlandschaft der Menschheit verliehen.

 

Anreise ab Havanna:

Eigentlich wollten wir von Havanna aus mit dem Viazul fahren, doch für eine Reservierung über das Internet bzw. eine persönliche am Vorabend kamen wir leider zu spät. Somit entschieden wir uns für das etwas teurere Taxi Collectivo, welches uns und die anderen Reisenden dafür aber von den Casas abgeholt hat.

Die erste Pause machte unser Fahrer direkt auf dem Seitenstreifen der Autobahn Nahe Machurrucutu. Wer wollte, konnte die Autobahn zu Fuß überqueren – nichts Ungewöhnliches in Kuba – und sich an der gegenüberliegenden Raststätte einen Kaffee holen. Der benachbarte See erregte aber viel mehr meine Aufmerksamkeit. Immer wieder konnte man beobachten, wie sich knapp ein Duzend Pelikane auf der Jagd nach Fischen immer wieder und wieder im Sturzflug in den See fallen ließen. Atemberaubend!

 

Auf der Suche nach einer Casa Particular:

Gegen Mittag kamen wir im Viñales-Tal an. Da wir diesmal auch noch keine Casa reserviert hatten, war unser Taxi Fahrer so freundlich uns die Casa seiner Familie zu empfehlen. Die Casa war angenehm ordentlich und sauber. Da es uns zusätzlich gelang den Preis für zwei Zimmer auf 40 CUC herunter zu handeln, blieben wir. Die Besitzerin zeigte uns gleich eine Übersichtskarte mit möglichen Ausflügen und pries uns besonders ein Ausflug mit Pferden für 5 CUC pro Person pro Stunde durch das Viñales Tal an. Wir entschieden uns aber unsere Umgebung erstmal zu Fuß zu erkunden.

 

Unterwegs im Viñales Tal – welche Ausflüge lohnen sich?

Schon bei dem ersten Spaziergang durch das kleine Städtchen Viñales viel uns sofort der Unterschied zu anderen Gegenden Kubas auf: Die Häuser waren fast alle in einem sehr guten Zustand, in freundlicher bunter Farbe gestrichen und häufig mit einer schönen großen Veranda oder Dachterrasse ausgestattet. An fast jedem Haus fand man den „blauen Anker“, das heißt es gab mindestens ein Zimmer, meist sogar mehrere, welche an Touristen vermietet wurden. So wundert es nicht, dass man auf den Straßen Viñales Menschen aus allen Ländern traf, Kubaner aber eher in der Minderheit waren.

Um uns einen kleinen Überblick über das Viñales-Tal zu verschaffen, nutzten wir den „Hop-on-Hop-off“-Bus, der die bekanntesten Tourismus Punkte der Gegend anfährt. Die Fahrt für einen Tag kostet 5 CUC pro Person, die man ganz einfach direkt beim Busfahrer bezahlt. Unterwegs bemerkten wir, dass wir nur 2 statt der bezahlten 3 Fahrkarten erhalten hatten. Somit gingen die anderen 5 CUC wohl direkt in die Tasche des Busfahrers.

Eine Fahrt quer durch das Viñales-Tal kann ich jedem empfehlen. Die aus der roten Erde herausragenden Mogoten wechseln sich ab mit Tabak-Plantagen, kleinen Bauernhöfen und dem Grün der üppigen Vegetation. Da wir nur noch Zeit für den Besuch einer Sehenswürdigkeit hatten, entschieden wir uns für den Besuch der Cueva del Indio, einer Karsthöhle, in der früher Indios lebten.

Am nächsten Tag freuten wir uns auf ein leckeres Frühstück in unserer Casa, stellten aber mit Ernüchterung fest, dass dieses doch etwas spärlich ausfiel. Ein aufgeschnittenes kleines Brot mit 3 kleinen Scheiben Marmelade und einem Obstteller. Nun gut, ärgern bringt nichts, lieber besuchten wir noch schnell die kleine Bäckerei im Ort um anschließend weitere Stopps der Bus-Tour zu erkunden.

So war zumindest unser Plan. Leider – oder eigentlich zu unserem Glück – verpassten wir jedoch den Bus. Dafür trafen wir den Taxi-Fahrer „Flaco Cuba“, der versprach, uns zu den schönsten Aussichtspunkten im Viñales Tal zu bringen. Für eine Rundfahrt von drei Stunden haben wir uns auf 20 CUC geeinigt. Und was soll ich sagen? Ich finde, es hat sich gelohnt.

Zuerst sind wir in das „Valle de Dos Hermanas“ – das Tal der zwei Schwestern – gefahren.

Die Straße schlängelte sich zwischen den imposanten Mogote de Dos Hermanas und dem Mogote del Valle hindurch bis linker Hand der Blick auf das berühmte Mural de la Prehistoria, ein 180 Meter breites und 120 Meter hohes Wandgemälde auf einem Kalkfelsen, frei wurde.

Wir fuhren aber weiter zu einer kleinen Anhöhe mitten im Tal, beim Restaurant „La Casa de Ana“. Ein wirklich schöner, ruhiger Platz, an dem man fast ein 360 Grad Panorama über das gesamte umliegende Tal, einen See, ein paar Felder und Bauernhütten genießen kann.

Unser nächster Punkt war an der Canopy Tour. Geschäftstüchtige Kubaner haben hier aus Holz einen kleinen Aussichtsturm gebaut und verlangen ganze 2 CUC Eintritt für einen Blick. Ob sich dieser Ausblick lohnt? Ich weiß es nicht.

Angesicht des Verdienstes anderer Kubaner, wollten wir diese „Abzocke“ nicht mit machen. Ein deutlich schöneres Fotomotiv war es das typisch kubanische Ochsengespann, welches uns auf der Straße entgegen kam.

Ein Tipp von uns: einen vermutlich ähnlich schönen Fernblick findet man, wenn man der Straße weiter folgt. Rechter Hand öffnet sich ein Tal mit Ackerland, bis sich im Hintergrund die Berge erheben.

Von Menschen keine Spur, nur das Rufen des einzelnen Stieres auf der Weide konnte man noch in hunderten Meter Entfernung vernehmen. Ein idyllischer Ort um seinen Gedanken freien Lauf zu lassen.

 

Die berühmten Tabakplantagen in Vinales:

Nun ging es auf zu einem Tabakbauern, denn wir wollten uns die Tabakfelder natürlich auch einmal aus der Nähe betrachten. Aus Samen, kleiner als Radieschen-Samen, wachsen jedes Jahr neue Tabakpflänzchen.

Während sie auf einem Feld noch recht winzig aus der roten Erde hervorlugten, stand das Nachbar Feld in voller Blüte. Ein Mann war gerade bei der Arbeit und lichtete seine Pflanzen aus.

Weiter hinten auf dem Feld standen Gestelle, auf denen die frisch geernteten Tabakblätter auf gehangen werden, um anschließend in einer für 3 Monate in einer Trockenscheune fertig zu trocknen.

Die Scheunen werden aus Holzstangen und Palmenblättern gebaut und verströmen diesen typischen Tabak-Geruch.

 

 

 

 

Weitere schöne Aussichtspunkte:

Auf einer Anhöhe süd-östlich von Viñales liegt das Hotel La Ermita, unser nächster Stopp. Nach kurzem Fragen durften wir auf das Gelände und vom perfekt geschnittenen Hotelrasen auf Viñales hinabblicken.

Wirklich empfehlen möchte ich aber die Aussicht bei dem Restaurant „Finca Agroecologica El Paraiso“.

Rund um das Restaurant sind kleine Hochbeete verteilt, wo das Gemüse selbst angebaut wird. Besonders beeindruckt hat mich aber Panorama über das Viñales-Tal mit den Bergen im Hintergrund.

 

 

 

Die Cueva de Vaca – ein Ausflug zu Fuß:

Am Nachmittag sind wir dann zu Fuß losgezogen. Der Weg führte uns vorbei an einigen Tabakfeldern, deren Besitzer uns gleich einlud, seinen Hof zu besichtigen und die Herstellung einer Zigarre zu demonstrieren. Natürlich kam an Ende die obligatorische Frage, ob wir bei ihm nicht ein paar Zigaretten kaufen möchten, da sie bei ihm viel günstiger als im Laden seien.

Wir lehnten dankend ab und liefen weiter bis zur Höhle „Cueva de Vaca“. Eine relativ normale Höhle, deren Stalaktiten beim Anleuchten aufgrund des Salzes leicht funkelten. Wesentlich imposanter empfand ich jedoch den Ausblick auf der anderen Seite, so dass wir ins Tal hinabkletterten.

Die Sonne war langsam am Untergehen und es fiel ein wunderschön warmes Licht auf die Umgebung. Wir entschlossen uns nicht durch die Höhle zurück zu gehen, sondern durch um die Mogoten herum zu wandern.

 

Auf dem Weg trafen wir noch ein paar Bauern, die uns zu einer Reitstunde am nächsten Morgen einladen wollten. Wenn wir direkt bei ihnen buchen, würden wir nur 3 CUC pro Person pro Stunde zahlen. Dass die Vermieter beim Vermitteln von Ausflügen mitverdienen war mir ja bekannt, aber dass es dann doch ganze 40% des Preises sind finde ich schon erschreckend.

Da wir aber eh am nächsten Tag wieder abreisen mussten und am selben Tag auch eine Reitergruppe gesehen haben, wo mindestens ein Pferd durchgegangen ist, war auch der günstige Ausflug keine Option für uns.

 

Mein Fazit zum Viñales-Tal:

Landschaftlich ist das Viñales -Tal eine absolute Augenweide, für die selbst eine längere Anreise lohnt. Wer möchte, kann hier Wandern, Klettern, Reiten oder auch einfach nur die Aussicht und Natur genießen.

Allein für die Erkundung des Tales empfehle ich einen Aufenthalt von 2 bis 3 Tagen, gerne auch mehr, einzuplanen. Zusätzlich können auch Ausflüge zu nahegelegenen Stränden, Tauchtouren oder Höhlenbesichtigungen gebucht werden.

Die Stadt Viñales war mir persönlich zu wenig kubanisch. Sie ist aber perfekt, für Urlauber, die gute Restaurants, Unterhaltung und Unterkünfte auf europäischem Niveau suchen. Wenn wir das nächste Mal ein paar Tage im Viñales Tal verbringen, werden wir uns vermutlich eher eine Unterkunft in einem der anderen Dörfer im Tal suchen.

Blick aus dem Fenster 0

Lohnen sich die Best Preis Tarife von Eurowings?

Bei unserer Reise nach Kuba im Januar 2018 hatten wir die Qual der Wahl bei der Auswahl der für uns passenden Airline und des perfekten Tarifes. Da wir mit sehr viel Gepäck – sechs Koffern, zwei Fahrrädern und fünf Mal Handgepäck – unterwegs waren, wollten wir direkt ab Leipzig fliegen und natürlich bei maximalem Komfort möglichst wenig bezahlen. Wir entschieden uns für den Best-Preis Tarif von Eurowings. In diesem waren für uns drei 6 Koffer á 23kg, 6-mal Handgepäck bis zu 8 kg und – bei Bezahlung mit der Kreditkarte von Eurowings – sogar die beiden Fahrräder im Preis inbegriffen. Perfekt.

Auf die zusätzlichen Annehmlichkeiten vor, zwischen und während der Flüge freuten wir uns besonders. So betrug unsere Wartezeit am Check-in am Flughafen gerade mal ein paar Minuten, denn dank Priority Check-In durften wir „vordrängeln“. Genau wie beim Security-Check: Ankommen, drankommen, fertig. So entspannt begann noch keine meiner Flugreisen. Aber damit noch nicht genug. Bis zum Start durften wir ganz entspannt in der Lufthansa-Lounge warten und uns die Bäuche mit einem leckeren Frühstück füllen.

Auch in der Luft wurden wir verwöhnt: auf dem Flug nach Köln/Bonn hatten wir Sitze in den ersten drei Reihen ohne direkten Sitznachbar. Da auch Essen und Trinken komplett im Preis inkludiert war, war unser einziges Problem die Frage, was wir zuerst probieren sollen.

Am Flughafen Köln/Bonn angekommen, mussten wir die Tickets für unseren Weiterflug abholen und konnten dann wieder in der Lufthansa-Lounge warten. Zum Glück – denn zu unserer normalen Wartezeit kamen noch einmal knapp drei Stunden Verspätung von Eurowings hinzu. Trotz einer guten Auswahl und reichlich Essen war die Wartezeit doch recht nervig.

Auf unserem Langstreckenflug hatten wir wieder Plätze in den ersten drei Reihen, die nach hinten zusätzlich durch eine dünne Wand abgetrennt waren. Die Sitze waren breiter als die normalen und auch der große Fußfreiraum war sehr angenehm. Für jeden Fluggast gab es ein kleines Hygienepaket, ein Kissen und eine Decke.

Auch Getränke und Essen waren bei unserem Flug wieder kostenfrei, wobei ich aber nach der Wartezeit und dem vielen Essen in Köln noch gut gesättigt war. Im Entertainment Programm von Eurowings konnte man zwischen einfachen Spielen, Hörspielen, ein paar Serien und Kinofilmen wählen. Es waren zwar nicht die allerneusten Medien, aber es hat gereicht um während des Fluges beschäftigt zu sein.

Ich bin während des Fluges zwar immer wieder weggedöst, aber richtig schlafen konnte ich trotz der großen Sitze nicht. Dafür schliefen mir, je nach Sitzposition, dann doch mal Beine und Po ein.

 

Um zu sagen, ob das Upgrade zum Best Preis lohnt, schlüssel ich einmal die einzelnen Leistungen auf:

Priority-Check-In und Fast-Lane beim Security Check: Natürlich sind Wartezeiten immer unangenehm, aber letztendlich startet der Flieger für alle Passagiere zur gleichen Zeit. Warten muss man also so oder so, der einzige Unterschied ist wo man wartet.

 

Lufthansa-Business-Lounge: Ohne Zweifel ist es in einer Lounge deutlich ruhiger und bequemer. Der angebotene Service wie Getränke und Essen variiert von Abflughafen zu Abflughafen stark. Während es in Varadero ein Sandwich und etwas Knabbergebäck gab, wurden in Köln/ Bonn in regelmäßigen Abständen neue Speisen angeboten. Ob sich ein Besuch in der Lounge lohnt, hängt wohl hauptsächlich von der Aufenthaltsdauer und dem Abflughafen ab.

Tipp: Der Zugang zu einigen Lounges an Flughäfen lässt sich auch ohne teuren Tarif käuflich erwerben.

 

Der Flug an sich: Die breiteren Sitze in den ersten drei abgetrennten Reihen sind aufgrund ihrer Größe und dem Sitzplatzabstand zum Vordermann vermutlich deutlich bequemer, als die normalen. Durch die Abtrennung zu den hinteren Reihen laufen kaum Leute durch den Gang und es ist relativ ruhig. Wem es hauptsächlich auf die größeren Sitze ankommt, der kann sich natürlich auch einfach gegen Aufpreis einen Premium-Sitz zum günstigeren Tarif dazu buchen.

 

Der Preis: Die Best-Preis-Kategorie ist natürlich nicht unerheblich teurer als die Basis-Kategorie. Bucht man aber zum Basispreis noch zusätzliche Koffer oder einen Wunschsitzplatz, so fällt der Unterschied schon nicht mehr so groß aus. Essen, Trinken und Entertainment kann man natürlich in begrenztem Maß auch selbst mit auf die Reise nehmen. Wobei ich mir in der Regel aber doch meist irgendwo irgendetwas kaufe. Denn irgendwie hat man auf das, was man gerade selbst nicht dabei hat, doch den meisten Appetit.

 

Mein persönliches Fazit:

Ich denke, ob das Upgrade zum Best-Tarif lohnt, kommt ganz auf die Reise an sich an. Gerade bei langen Flügen oder einer anstrengenden Weiterfahrt nach dem Flug, kommt man wesentlich ausgeruhter an sein Ziel. Auch bei zusätzlichem Gepäck, besonderen Sitzplatz- oder Essenswünschen, lohnt es sich, die Gesamtkosten vorher kurz durchzurechnen. Bei kurzen Flügen mit wenig Gepäck wäre mir persönlich der Aufpreis für die Best-Preis-Kategorie zu teuer.

 

Achtung: Eurowings hat jetzt neben dem Basic, Smart und Best-Tarif nun einen neuen Bizclass Tarif. Die Leistungen beim Best-Tarif wurden leider eingeschränkt: laut Homepage ist die Fast-Lane beim Security Check nur noch für HON und SEN- Mitglieder und der Lounge-Zugang nur noch für HON, SEN und FTL- Mitglieder im Preis enthalten. Auch das Catering à la Carte wird im Best-Preis nicht mehr angeboten.