Kategorie: Erfahrungsberichte

Breitenberg 0

Meine persönlichen Erfahrungen mit der Königscard

Wir wollten einfach ein paar Tage ausspannen und waren auf der Suche nach dem perfekten Urlaubsziel für uns. Einerseits wollten wir die Ruhe der Natur genießen, aber trotzdem einige Dinge wie Schwimmbad, Klettern oder ähnliches unternehmen. Nach Möglichkeit sollte der Urlaub aber auch nicht all zu teuer werden.

Mehr durch Zufall stieß ich auf die Königscard. Die Königscard ist eine Bonuskarte, die es bei einigen Gastgebern im Allgäu, in Oberbayern bzw. im österreichischen Tirol gratis zum Urlaub dazu gibt. [...]

Blick aus dem Fenster 0

Lohnen sich die Best Preis Tarife von Eurowings?

Bei unserer Reise nach Kuba im Januar 2018 hatten wir die Qual der Wahl bei der Auswahl der für uns passenden Airline und des perfekten Tarifes. Da wir mit sehr viel Gepäck – sechs Koffern, zwei Fahrrädern und fünf Mal Handgepäck – unterwegs waren, wollten wir direkt ab Leipzig fliegen und natürlich bei maximalem Komfort möglichst wenig bezahlen. Wir entschieden uns für den Best-Preis Tarif von Eurowings. In diesem waren für uns drei 6 Koffer á 23kg, 6-mal Handgepäck bis zu 8 kg und – bei Bezahlung mit der Kreditkarte von Eurowings – sogar die beiden Fahrräder im Preis inbegriffen. Perfekt.

Auf die zusätzlichen Annehmlichkeiten vor, zwischen und während der Flüge freuten wir uns besonders. So betrug unsere Wartezeit am Check-in am Flughafen gerade mal ein paar Minuten, denn dank Priority Check-In durften wir „vordrängeln“. Genau wie beim Security-Check: Ankommen, drankommen, fertig. So entspannt begann noch keine meiner Flugreisen. Aber damit noch nicht genug. Bis zum Start durften wir ganz entspannt in der Lufthansa-Lounge warten und uns die Bäuche mit einem leckeren Frühstück füllen.

Auch in der Luft wurden wir verwöhnt: auf dem Flug nach Köln/Bonn hatten wir Sitze in den ersten drei Reihen ohne direkten Sitznachbar. Da auch Essen und Trinken komplett im Preis inkludiert war, war unser einziges Problem die Frage, was wir zuerst probieren sollen.

Am Flughafen Köln/Bonn angekommen, mussten wir die Tickets für unseren Weiterflug abholen und konnten dann wieder in der Lufthansa-Lounge warten. Zum Glück – denn zu unserer normalen Wartezeit kamen noch einmal knapp drei Stunden Verspätung von Eurowings hinzu. Trotz einer guten Auswahl und reichlich Essen war die Wartezeit doch recht nervig.

Auf unserem Langstreckenflug hatten wir wieder Plätze in den ersten drei Reihen, die nach hinten zusätzlich durch eine dünne Wand abgetrennt waren. Die Sitze waren breiter als die normalen und auch der große Fußfreiraum war sehr angenehm. Für jeden Fluggast gab es ein kleines Hygienepaket, ein Kissen und eine Decke.

Auch Getränke und Essen waren bei unserem Flug wieder kostenfrei, wobei ich aber nach der Wartezeit und dem vielen Essen in Köln noch gut gesättigt war. Im Entertainment Programm von Eurowings konnte man zwischen einfachen Spielen, Hörspielen, ein paar Serien und Kinofilmen wählen. Es waren zwar nicht die allerneusten Medien, aber es hat gereicht um während des Fluges beschäftigt zu sein.

Ich bin während des Fluges zwar immer wieder weggedöst, aber richtig schlafen konnte ich trotz der großen Sitze nicht. Dafür schliefen mir, je nach Sitzposition, dann doch mal Beine und Po ein.

 

Um zu sagen, ob das Upgrade zum Best Preis lohnt, schlüssel ich einmal die einzelnen Leistungen auf:

Priority-Check-In und Fast-Lane beim Security Check: Natürlich sind Wartezeiten immer unangenehm, aber letztendlich startet der Flieger für alle Passagiere zur gleichen Zeit. Warten muss man also so oder so, der einzige Unterschied ist wo man wartet.

 

Lufthansa-Business-Lounge: Ohne Zweifel ist es in einer Lounge deutlich ruhiger und bequemer. Der angebotene Service wie Getränke und Essen variiert von Abflughafen zu Abflughafen stark. Während es in Varadero ein Sandwich und etwas Knabbergebäck gab, wurden in Köln/ Bonn in regelmäßigen Abständen neue Speisen angeboten. Ob sich ein Besuch in der Lounge lohnt, hängt wohl hauptsächlich von der Aufenthaltsdauer und dem Abflughafen ab.

Tipp: Der Zugang zu einigen Lounges an Flughäfen lässt sich auch ohne teuren Tarif käuflich erwerben.

 

Der Flug an sich: Die breiteren Sitze in den ersten drei abgetrennten Reihen sind aufgrund ihrer Größe und dem Sitzplatzabstand zum Vordermann vermutlich deutlich bequemer, als die normalen. Durch die Abtrennung zu den hinteren Reihen laufen kaum Leute durch den Gang und es ist relativ ruhig. Wem es hauptsächlich auf die größeren Sitze ankommt, der kann sich natürlich auch einfach gegen Aufpreis einen Premium-Sitz zum günstigeren Tarif dazu buchen.

 

Der Preis: Die Best-Preis-Kategorie ist natürlich nicht unerheblich teurer als die Basis-Kategorie. Bucht man aber zum Basispreis noch zusätzliche Koffer oder einen Wunschsitzplatz, so fällt der Unterschied schon nicht mehr so groß aus. Essen, Trinken und Entertainment kann man natürlich in begrenztem Maß auch selbst mit auf die Reise nehmen. Wobei ich mir in der Regel aber doch meist irgendwo irgendetwas kaufe. Denn irgendwie hat man auf das, was man gerade selbst nicht dabei hat, doch den meisten Appetit.

 

Mein persönliches Fazit:

Ich denke, ob das Upgrade zum Best-Tarif lohnt, kommt ganz auf die Reise an sich an. Gerade bei langen Flügen oder einer anstrengenden Weiterfahrt nach dem Flug, kommt man wesentlich ausgeruhter an sein Ziel. Auch bei zusätzlichem Gepäck, besonderen Sitzplatz- oder Essenswünschen, lohnt es sich, die Gesamtkosten vorher kurz durchzurechnen. Bei kurzen Flügen mit wenig Gepäck wäre mir persönlich der Aufpreis für die Best-Preis-Kategorie zu teuer.

 

Achtung: Eurowings hat jetzt neben dem Basic, Smart und Best-Tarif nun einen neuen Bizclass Tarif. Die Leistungen beim Best-Tarif wurden leider eingeschränkt: laut Homepage ist die Fast-Lane beim Security Check nur noch für HON und SEN- Mitglieder und der Lounge-Zugang nur noch für HON, SEN und FTL- Mitglieder im Preis enthalten. Auch das Catering à la Carte wird im Best-Preis nicht mehr angeboten.

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Sprachen lernen mit Apps

Egal wohin man reist, es ist immer schön, wenn man sich wenigstens mit ein paar Worten in der Landessprache verständigen kann. Dank unserer Handys ist es uns quasi überall und jederzeit möglich, eine neue Sprache zu lernen. Vor unserer Reise nach Kuba wollte ich unbedingt nebenbei etwas Spanisch lernen, aber ohne viel Geld auszugeben.

Da ich im Folgenden natürlich auch die Namen der Apps nennen werde, die mir am besten gefallen haben, kennzeichne ich den Bericht zu Sicherheit als Werbung, auch wenn er nur meine Erfahrungen wiederspiegelt.

Nach einigem Suchen und Ausprobieren sind auf meinem Handy drei Apps übrig geblieben, die ich mal mehr, mal weniger regelmäßig genutzt habe.

 

Duolingo

Duolingo ist eine gute App um eine neue Sprache zu lernen oder auch gelerntes aufzufrischen. Die  kostenfreie Version wird über Werbeeinblendungen finanziert. Bei Abschluss eines 12 Monats Vertrages, kann man für 7 Euro pro Monat, aber auch die Werbung entfernen. Deutsche Sprachkurse gibt es für Englisch, Französisch und Spanisch.

 

Die Vokabeln:

In Duolingo gibt es 65 Themengebiete, die jeweils mehrere Lektionen enthalten. Man kann ein Thema aber nur lernen, wenn man alle vorherigen abgeschlossen hat. Wer eine Sprache bereits etwas beherrscht, kann zu Beginn auch einen Einstufungstest machen, um nicht am Anfang beginnen zu müssen.

Das Lernen neuer Vokabeln:

Die Reihenfolge der zu lernenden Themengebiete und Lektionen ist vorgegeben und baut in der Schwierigkeit aufeinander auf. Die zu lernenden Vokabeln werden meist in Wortgruppen oder Sätzen eingebunden und auch das Hören, Aussprechen und Schreiben wird abgefragt.

Das Wiederholen gelernter Vokabeln:

Um das gelernte zu festigen gibt es bei Duolingo zwei Möglichkeiten. Jedes Themengebiet kann mit immer wechselnden Abfragen immer wieder wiederholt werden. Dabei werden allerdings alle Vokabeln eines Themas abgefragt. Alternativ kann man eine themenübergreifende Wiederholung machen. Allerdings werden, zumindest bei mir, auch sehr häufig ganz einfache Vokabeln abgefragt.

Duolingo – mein persönliches Fazit

Zum eigenständigen Lernen einer Sprache ist Duolingo sehr gut geeignet. Zu lernende Vokabeln werden fast immer in einen Satz eingebaut, so dass man auch andere Wörter immer wieder wiederholt. Für die Grammatik Lektionen, wie zum Beispiel verschiedene Zeitformen, hilft es aber ungemein, sich im Internet die Erklärungen dazu anzuschauen.

Die Wiederholungen gefallen mir bei Duolingo allerdings weniger. Für mich werden häufig auch zu einfache Vokabeln abgefragt. Auch fehlt mir in der App eine Übersicht, wie viele Vokabeln wiederholt werden müssen und wie viele bereits im Langzeitgedächtnis sind.

Gut finde ich hingegen, dass man bei Duolingo einen Lern-Club erstellen kann und mit Freunden gemeinsam lernen kann.

 

 

MosaLingua

Die App von MosaLingua eignet sich am besten um Vokabeln dauerhaft zu lernen und zu wiederholen.

In der kostenfreien Basisversion kann man nur die grundlegenden Funktionen der App kennenlernen. Wer die App wirklich zum Lernen nutzen möchte, sollte sich die Vollversion kaufen. Diese ist mit gerade einmal  5,49 € pro Sprache durchaus erschwinglich.

Die App gibt es zum Lernen von Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch und Portugiesisch.

 

Die Vokabeln:

In der Vollversion von MosaLingua erwarten einen 3000 Vokabelkarten, weitere Vokabelpakete können zusätzlich gekauft werden. Es ist aber genauso möglich, selbst einzelne Vokabeln von Hand anzulegen.

Das Lernen neuer Vokabeln:

Welche Vokabeln gelernt werden, kann man selbst bestimmen. Entweder folgt man den Vorschlägen der App und beginnt mit den einfachsten und häufigsten oder man wählt eigene Vokabeln aus.

Das eigentliche Lernen erfolgt in 4 Stufen: Hören & Aussprechen, Auswendiglernen, Schreiben und der Selbsteinschätzung, wie leicht eine Vokabel ist.

Das Wiederholen gelernter Vokabeln:

Bei MosaLingua erfolgt die Wiederholung der einzelnen Worte wie bei „normalen“ Vokabelkarten. Entweder muss man zum deutschen Wort sich an die zu lernende Vokabel erinnern oder andersherum.

Der große Vorteil der App ist, dass man selbst entscheidet, ob man sich an eine Vokabel perfekt, gut, schwer oder gar nicht erinnern kann. Dadurch ist die Wiederholungsfrequenz für schwere Vokabeln höher, und wirklich einfache Vokabeln werden kaum abgefragt.

Mosa Lingua – mein persönliches Fazit

Zum alleinigen Lernen einer Sprache ist die App von MosaLingua nur mittelmäßig geeignet. Der eigentliche Lernprozess für einzelne Vokabeln fällt ziemlich knapp aus. Die meisten Vokabeln weiß ich deshalb nach dem ersten Lernen nicht auf Anhieb. Nur zu einigen Vokabeln gibt es einen, selten auch zwei, Beispielsätze. Daher ist es besonders zu Beginn nicht einfach, die gelernten Vokabeln auch im Kontext nutzen zu können.

Zum Auffrischen und dauerhaften Lernen von Vokabeln finde ich MosaLingua dank dem Wiederholsystem mit Selbsteinschätzung perfekt. Denn gerade die Vokabeln, an die man sich nur mit Mühe erinnern kann, werden häufiger wiederholt.

Man hat eine gute Übersicht, wie viele der gelernten Vokabeln es tatsächlich ins Langzeitgedächtnis geschafft haben.

 

Memrise

Eine sehr gute App um eine Sprache von Grund auf zu lernen. Memrise kann man sowohl als kostenlose Version, wie auch als Pro-Version nutzen. Die Pro-Version kostet 47€ pro Jahr, wird aber  ab und zu auch mit 50% Rabatt angeboten. Sie hat einige Vorteile, wie das gezielte Lernen von Problemwörtern, kurze Videos mit der Aussprache von Muttersprachlern oder die Möglichkeit auch offline zu lernen. Prinzipiell reicht aber auch die Basis-Version. Mit Memrise kann man Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch und weitere Sprachen lernen.

Die Vokabeln:

Bei Memrise werden für jede Sprache mehrere Kurse angeboten. Diese bauen auf einander auf und beinhalten unterschiedlich viele Vokabeln. Bei Memrise lernt man aber nicht nur einzelne Vokabeln, diese werden auch in verschiedenen zu lernenden Sätzen angewandt. Das Anlegen eigener Vokabeln ist nicht möglich.

Das Lernen neuer Vokabeln:

Zum Lernen gehört bei Memrise auch die richtige Aussprache und Schreibweise. Eine Vokabel muss sechs Mal wiederholt werden, bis sie als gelernt gilt. Die Aussprache folgt abwechselnd von einem Mann und einer Frau.

Das Wiederholen gelernter Vokabeln:

Die Wiederholung kann entweder im Turbo-Modus oder via „klassischer Abfrage“ erfolgen. Im Turbomodus muss man schnellstmöglich zu einem deutschen Wort, das passende Pendant aus vier möglichen finden. In der „klassischen Abfrage“ gibt es dieselben verschiedenen Modi wie beim eigentlichen Lernen auch.

Memrise – mein persönliches Fazit

Wer eine Sprache neu lernen möchte, ist bei Memrise gut aufgehoben. Da nicht nur einzelne Vokabeln gelernt, sondern auch verschiedene Beispielsätze vorgegeben werden, fällt es einem leichter, gelerntes anzuwenden und auch im Kontext zu verstehen. Alle Vokabeln werden von einer Männer- und einer Frauenstimme gesprochen, was mir sehr gut gefällt.

Nicht so gelungen finde ich die Aufteilung in verschiedene Kurse. Dadurch schreitet man auf den ersten Blick zwar ziemlich schnell voran, aber in älteren Kursen häufen sich schnell die zu wiederholenden Worte an. Dadurch, dass man bei der Wiederholung häufig die Wahl aus drei bis sechs möglichen Worten hat, kann es auch schnell vorkommen, dass man das richtige Wort nur geraten oder vermutet hat. Es wird natürlich dennoch als „richtig“ gewertet.

Die Funktion „Freunde hinzufügen“, mag ich dafür sehr. Man kann immer sehen, wie viele Punkte der andere durch Lernen oder Wiederholen gesammelt hat. Das motiviert definitiv am Ball zu bleiben  und noch ein paar Punkte mehr zu verdienen.

 

Sprachen lernen mit Apps – mein persönliches Fazit

Ich finde, Apps sind eine gute Möglichkeit, ein Gefühl für eine neue Sprache zu bekommen oder auch vorhandenes Wissen aufzufrischen. Jeder kann in seinem eigenen Tempo arbeiten, muss dafür aber natürlich auf die Erklärungen eines Lehrers verzichten.

Die Möglichkeit immer und überall für ein paar Minuten Lernen zu können, hat natürlich den Nachteil, dass es keine festen Termine wie bei Sprachkursen gibt und man selbst seinen inneren Schweinehund überzeugen muss.

Man sollte sich auch bewusst sein, dass man allein mit Apps vermutlich kein hohes Sprachniveau erreichen kann. Zum Lernen einiger Grundlagen, zur Verständigung für den Urlaub oder auch begleitend zum Unterricht in der Schule kann ich die genannten Apps aber nur empfehlen.

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Geld verdienen mit dem Verkauf von Fotos – Lohnen sich Mickrostock Anbieter?

Wer hat sie nicht – Festplatten, voll mit den verschiedensten Fotos aus aller Welt. Wie wäre es, mit dem Verkauf eben dieser Bilder etwas Geld nebenher zu verdienen? Am einfachsten und unkompliziertesten gelingt dies wohl über so genannte Mickrostock-Agenturen. Diese verkaufen die Fotos und beteiligen den Fotografen am erzielten Gewinn.

Was man als Fotograf tun muss? Man lädt seine Fotos bei den Anbietern hoch, fügt passende Schlagwörter und eine oder mehrere Kategorien hinzu. Besonders die Verschlagwortung ist wichtig, da diese meist entscheidet, ob ein Foto vom Suchenden gefunden wird oder nicht. [...]

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Olympus TG-4 als Unterwasserkamera – meine Erfahrungen

Nach meinem ersten Urlaub an der kroatischen Adria war klar: ich wollte nicht nur an Land, sondern auch unter Wasser fotografieren. Meine heiß geliebte Spiegelreflex Kamera in ein Unterwassergehäuse oder gar Unterwasserbeutel zu packen, kam für mich jedoch nicht in Frage.

Daher ging ich auf die Suche nach einer Unterwasser-Kompaktkamera, die natürlich gute Fotos machen, aber auch nicht all zu teuer sein sollte.

Die Entscheidung fiel schlussendlich auf die Outdoorkamera Olympus TG-4.

Ausschlaggebend für mich waren neben der maximalen Wassertiefe von bis zu 15 Metern vor allem das lichtstarke Objektiv mit einer Blende bis 2,0, der 4-fach optische Zoom und die Möglichkeit im RAW-Format fotografieren zu können.

 

Die Kamera:

Die Outdoorkamera Olympus TG-4 ist eine schöne kompakte Outdoorkamera. Dank ihrem Fliegengewicht von 250g und der Fähigkeit sowohl Temperaturen von -10 Grad als auch Stürze aus 2 Meter Höhe zu überleben ist die Olympus TG-4 der ideale Wegbegleiter für Groß und Klein, sobald die Bedingungen für „normale“ Kameras zu ungemütlich werden.

Die Verarbeitung erscheint hochwertig. Das Kameradisplay ist angenehm groß und hell, so dass man auch in schwierigeren Situationen wie bei Sonne, Dunkelheit oder Unterwasser genau sieht, was man fotografieren möchte.

Wie die meisten Kameras verfügt auch die Olympus über diverse vordefinierte Aufnahme-Modi wie „Landschaft“, „Portrait“, „Schnee“ und viele weitere. Um jedoch immer Einfluss auf die Blende und ISO-Werte nehmen zu können und alle Fotos auch im RAW-Format zu speichern empfehle ich lieber die zwei zur Verfügung stehenden Speicherplätze „C1“ und „C2“ zu nutzen und mit den passenden Einstellungen zu belegen. Über den „Auswahlknopf“ können situationsbedingt die Belichtungskorrektur, die ISO Empfindlichkeit und die Blende mit wenigen Handgriffen angepasst werden. Dies gilt ebenso für den Blitzmodus und die Einzel- oder Serienbild bzw. Selbstauslöser-Funktion.

 

Meine vordefinierten Einstellungen für Unterwasser:

  • Effekte

Auf die Einstellung von besonderen Effekten sollte verzichtet werden, da nur bei den ersten drei Einstellungen „Vivid“, „Natural“ und „Muted“ die zusätzliche Speicherung der Fotos im RAW-Format möglich ist.

  • Blitz

Bei mir ist der Blitz fast immer aus. Wer Unterwasser gern den Blitz einsetzten möchte, sollte bedenken, dass die Reichweite geringer als an Land ist. Außerdem wird nicht nur das gewünschte Objekt erhellt, sondern auch alle im Wasser befindlichen Schwebteilchen.

  • Belichtungskorrektur

Die Belichtungskorrektur habe ich auf +/- 0 eingestellt.

  • Weißabgleich

Bei der Speicherung der Fotos im RAW Format ist der Weißabgleich zwar nicht so wichtig, aber durch die Einstellung auf „Unterwasser“ sehen auch die Fotos im .jpg Format gut aus.

  • ISO 100 bis 400

Unterwasser wird es naturgemäß immer dunkler je tiefer man taucht. Die Belichtungszeiten können sich bei ISO 100 so stark verlängern, dass nur schwer nicht verwackelte Fotos möglich sind. Dann ist eine Anhebung der ISO Werte auf 200 oder 400 sinnvoll. Hier beginnt auch das erkennbare Bildrauschen. ISO 800 sollte man nur wenn es die Lichtverhältnisse unbedingt erfordern noch nutzen. Höhere ISO Werte sind aufgrund des Bildrauschens nicht zu empfehlen.

  • Einzelbild-Modus

Nur im Einzelbildmodus – mit und ohne Selbstauslöser – besteht die Möglichkeit die Fotos auch im RAW Format zu speichern.

  • Fotogröße: 16M + RAW

Die von der Kamera erstellten .jpg Bilder der Olympus sehen auf den ersten Blick sehr „schön“ aus. Wer jedoch alle Details seiner Bilder behalten und vielleicht darüber hinaus noch etwas herauskitzeln möchte, sollte unbedingt das RAW Format einstellen.

  • Bildformat: 4:3

Nur im Bildformat 4:3 können die Fotos zusätzlich im RAW-Format gespeichert werden

  • Blende

Bei der Wahl der Blende muss auf die daraus resultierende Belichtungszeit geschaut werden. (sichtbar bei halb durchgedrücktem Auslöser am unteren Bildrand). Bei sich bewegenden Fischen oder dem Fotografieren mit Zoom sollte die Belichtungszeit um die 1/250 oder kürzer liegen, auf keinen Fall aber unter 1/125.

Knapp unter der Wasseroberfläche und bei ausreichend Licht kann die Blende für mehr Tiefenschärfe auch weiter geschlossen werden (Blende 6 – 8). Die größtmögliche Blendenöffnung (Blende 2.0 – 4.9) ist beim Tauchen oder weniger Licht optimal. Da sich die Lichtverhältnisse besonders unter Wasser schnell ändern können, empfiehlt es sich die Belichtungszeit immer im Blick zu haben und die Blende gegebenenfalls anzupassen.

 

Weitere Einstellungen im Kamera-Menü für Unterwasserfotografie:

Beim Fotografieren unter Wasser hat man oft weniger Zeit als an Land. Beim Tauchen wird schnell die Luft knapp und durch den Auftrieb oder bei stärkerem Wellengang kann es schwer sein Motive richtig zu fokussieren.

Aus diesem Grund habe ich den Autofokus-Modus auf „Spot“ gestellt. Somit wird alles im Rahmen in der Mitte des Bildes scharf gestellt. Hat man mehr Zeit für sein Foto, kann man auch das gewünschte Objekt mit halb gedrücktem Auslöser fokussieren, durch bewegen der Kamera an die gewünschte Stelle im Bild positionieren uns dann erst auslösen. Zu beachten ist dabei, dass der Abstand zwischen Motiv und Kamera exakt gleich bleibt.

Auch die Belichtungsmessung habe ich auf „Sport“ gestellt.

 

Vorteile der Kamera:

Die Kamera ist im Vergleich zu einer Spiegelreflex Kamera angenehm leicht und klein und hält ihr Versprechen wasserdicht und stoßfest zu sein.

Mit den richtigen Einstellungen entstehen gute Fotos im RAW-Format, die sich per WiFi auch schnell aufs Handy oder andere Geräte laden lassen.

 

Nachteile der Kamera:

Leider schließen einige Aufnahme-Funktionen wie zum Beispiel die Serienbildfunktion oder ein anders Bildformat als 4:3 die Speicherung der Fotos im RAW-Format aus.

Das Objektiv befindet sich gut geschützt vor Wasser und Sand hinter einer Scheibe. Der einzige Schutz für diese Scheibe ist aber lediglich ein höher stehender Ring außen herum. Beim Reinigen und Aufbewahren der Kamera sollte man daher genau darauf achten, die Frontscheibe nicht zu zerkratzen.

 

 

Mein persönliches Fazit:

Die Outdoorkamera Olympus TG-4 ist als kleine „immer dabei“-Unterwasserkamera sehr geeignet.

Natürlich darf man die Qualität der Fotos nicht mit denen von größeren Spiegelreflex-Kameras vergleichen, aber für so eine kleine Kamera sind sie durchaus ordentlich. Neben einmaligen Fotos lassen sich auch Unterwasser gute Videos aufnehmen.

 

Kauf-Empfehlung – Handschlaufe für Unterwasserkameras:

Beim Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen ist es sinnvoll eine Handschlaufe an der Kamera zu befestigen um die Hände frei zu haben.

Verschiedene Hersteller haben diverse Armschlaufen im Angebot, die ausreichend Auftrieb haben um eine 200 bis 250g schwere Kamera an der Wasseroberfläche zu halten. Das ist insbesondere in tieferen Gewässern sinnvoll, wenn einem doch einmal die Kamera aus der Hand gleiten sollte.

 

Unterwasser-Fotos mit der Outdoorkamera Olympus TG-4

 

 

 

Jahreslizenz für Adobe Creative Cloud Fotografie (Photoshop CC + Lightroom) im Angebot 0

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